Berlin Exkursion, 4.12./5.12.2014

http://www.sehenundernten.org

http://bett-designkomparative.de

http://www.ixds.com

http://www.edenspiekermann.com

http://burningbluesoul.com

http://www.m-box.de

http://xplicit.de

http://www.tinafrank.net

IMG_5537 Felix Kapolka und David Jacob erklären, wie Sehen und Ernten (studentische Agentur) entstanden ist, wie sie sich organisieren und welche Projekte sie in der letzten Zeit gemacht haben – supercool.

IMG_5547IMG_5559 Delia Fröhlich von Das Bett (studentisch organisierter Coworkingspace in einer alten Weißbierbrauerei) zeigt uns, wie hier in diesem verwunschenen Hinterhof in Berlin-Schöneweide Raum zum Zusammenarbeiten, und -leben entstanden ist. Man möchte auch gleich einziehen.

IMG_5569IMG_5564 Christoph Rauscher, Interaction Designer, gibt uns Einblick in die agile Arbeitsweise bei Edenspiekermann und zeigt die so entwickelten Projekte: Ableton, Red Bull Music Academy Radio, Bllon … Franziska Schmid und Tim Schober von IXDS empfangen uns neben dem Weihnachtsbaum am langen Tisch mit Tee und Süßigkeiten und erläutern uns ihren „hands-on, user-insights driven approach“ bei der Erforschung des Internet of Things.

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IMG_5575 CZYK9391be Jan Rikus Hillmann, burningbluesoul, wirft mit uns einen Blick in die bereits begonnene Zukunft – wenn man das so sagen darf – reflektiert und erzeugt Bilder von der neuen Rolle des Designers. It’s up to us! Prof. Alexander Branczyk, FH Dortmund, xplicit, schlüpft in seine Wearables und zeigt uns, was im Rahmen des Bitmop-Projekts, welches er zusammen mit Prof. Lars Harmsen und Thomas Gnahm initiiert hat entstanden ist. Vielen Dank auch für das super Foto mit dem Werkschau-Bit (wir sehen zwar alle etwas steif aus, aber wir sollten ja für die Langzeitbelichtung still halten 🙂

IMG_5578 IMG_5587 Martin Retschitzegger von m box läßt uns staunen und zeigt eins nach dem anderen interaktive Rauminszenierungen, Multitouchanwendungen, Medieninstallationen – in Echtzeit, generativ, interaktiv – wow. Prof. Tina Frank spricht über ihren Werdegang in den letzten 20 Jahren, Musikvideos für Mego, Live-Visuals, Zusammenarbeit mit Künstlern und Musikern, zuletzt Soundcollective und Chicks on Speed.

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Danke an alle, die beigetragen haben – so viel Power und Input in diesen zwei Tagen, grandios!

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vom reader zum user

Joost Grootens spricht in seinem Interview für Gestalten TV vom Einfluss digitaler Medien auf seine Arbeit als Buchgestalter, er macht vor allem Karten und Atlanten. Für eine 2012 erschienene Monographie über MVRDV verwendet er vor allem oder ausschließlich durch Social Media entstandenes Bildmaterial – hat mich an unsere Diskussion über Fotos für den Werkschauguide erinnert.

Link

Zukünftiger Ausstellungsort der Werkschau?

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Freitagnachmittag: Besichtigung des eventuellen Ausstellungsortes der Werkschau in der ehemaligen Stadtbibliothek Bielefeld. Zur Zeit ist dort die Ausstellung „Die Bielefelder Schule – Fotokunst im Kontext“ zu sehen. http://www.die-bielefelder-schule.de. Die Orientierung dort funktioniert grundsätzlich anders als im Gebäude der Fachhochschule in der Lampingstraße 3: durch die große offene ovale Galerie hat der Besucher von fast überall einen guten Überblick.

Video

Design Research Lab

In Vorbereitung auf unser Berlin-Exkursion und für alle, die beim letzten mal nicht dabei sein konnten:

Stichworte: partizipatives Design, neue Interfaces, social Design

Social Design oder: Der Briefkasten ins Digitale
Gesche Joost is Professorin für Designforschung an der Universität der Künste und leitet dort seit 2005 das Design Research Lab. Mit internationalen Partnern forscht und arbeitet sie in zahlreichen Projekten zu Themen wie Mensch-Computer-Beziehung, Gender, Technikentwicklung sowie soziale Nachhaltigkeit und Partizipation.

Eine Zeitung lesen (lernen)

Der Vergleich der beiden Zeitungsapps Die Zeit und Süddeutsche Zeitung mit den analogen Exemplaren zeigt, dass die gedruckte Variante auf jeden Fall den Vorteil hat, nicht abzustürzen! Ansonsten bieten die digitalen Ausgaben neben Ton- und Filmbeiträgen oft schnelleren Zugriff auf die Artikel. Zeit und Süddeutsche haben sehr unterschiedlichen Navigationskonzepte: In der Zeit blättert man per Wischen durch die Artikel, sehr linear, bis man in die nächste Rubrik kommt. Die Süddeutsche hat jeweils Zwischentitel für alle Rubriken, von der man per Klick in die einzelnen Artikel einsteigt. Am Ende des letzten Artikels einer Rubrik gelangt man wieder zur Zwischentitelseite, was irgendwie komplexer wirkt. Beim Nachschauen auf der Hilfeseite der Zeit habe ich entdeckt, dass man mit Zwei-Finger-Wischen aber auch in der Zeit-App von Rubrik zu Rubrik blättern kann!

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